Reusshaldenweg 9
5608 Stetten
Tel. 056 496 12 12
Fax 056 496 35 44
info@kaminfeger-schnyder.ch
www.kaminfeger-schnyder.ch

Berufsbild vom Kaminfeger/in

Ausbildung

Kaminfegerinnen und Kaminfeger reinigen, optimieren und kontrollieren wärmetechnische Anlagen
wie z.B. Kamine, Abgasanlagen, Öfen, Herde, Cheminées, Zentralheizungen. Das ist wichtig, weil
saubere und richtig funktionierende Anlagen eine längere Lebensdauer haben, sicher und sparsam
sind sowie weniger Schadstoffe ausstossen.

Zu den Werkzeugen der Berufsleute gehören manuelle und maschinelle Reinigungsgeräte, Messgeräte
und so weiter. Kaminfegerinnen und Kaminfeger sind kontaktfreudige Menschen – sie beraten ihre
Kundschaft, wenn es um Brandschutz, Umweltschutz und Energiesparen geht.

Voraussetzung
Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung, Dauer der Lehre:
3 Jahre

Praktische Ausbildung:
bei einem/einer Kaminfegermeister/in, ergänzt durch Einführungskurse

Theoretische Ausbildung:
1 Tag pro Woche an der Berufsschule

Berufsschulfächer:
Berufskunde und Fachrechnen, Fachzeichnen, Physik/Chemie, Baustoffe, Brandschutz- und Umwelt-schutzvorschriften, Messtechnik, Sprache und Kommunikation, Gesellschaft (Recht, Politik, Wirtschaft, Kultur), Turnen und Sport

Abschluss:
Die bestandene Lehrabschlussprüfung gibt Anrecht auf das eidg. Fähigkeitszeugnis als gelernte/r Kaminfeger/in"

Berufsprüfungen:
- Feuerungskontrolleur/in
- Feuerungsfachmann/-fachfrau

 

Fachhochschulen:
- Ingenieur/in in FH Heizungs-, Lüftungs-
  und Klimatechnik
- Ingenieur/in in Haustechnik

Aufstiegsmöglichkeiten:
- Höhere Fachprüfungen:
- Kaminfegermeister/in
- Dipl. Fachmann/Fachfrau für Wärme- und Feuerungstechnik
- Dipl. Energieberater/in

Höhere Fachschule für Technik:
- Techniker/in TS Heizungstechnik
- Techniker/in TS Klimatechnik rarbeiter/in
  Aufstiegsmöglichkeiten:
- Vorarbeiter/in
- Eigenes Geschäft (ev. höhere Fachprüfung)
- Kreis- oder Revierkaminfegermeister

Berufsmatura:
Für sehr gute Schülerinnen und Schüler ist  es möglich, die Berufsmaturasschule (in der Regel am Ort der Berufsschule) zu besuchen und die Berufsmatura zu erlangen. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Schultag pro Woche. Die Berufs-matura kann auch erstnach der Lehre erworben werden (Voll- und Teilzeitschulen). Die Berufsmatura berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt an eine Fachhochschule.